Brautkleid, Hochzeitsanzug & Brautjungfernkleider – was gilt es zu beachten

Der wohl schönste Tag im Leben wird meistens von den liebsten Menschen begleitet. Selbstverständlich macht man sich im Vorhinein schon viele Gedanken darüber und möchte, dass alles perfekt wird. Doch was gibt es eigentlich bezüglich des Dresscodes aller Beteiligten zu beachten? Damit die Hochzeitsgesellschaft ein stimmiges Bild abgibt, sollte die Kleidung von Braut, Bräutigam und der Brautjungfern aufeinander abgestimmt werden. Was es dabei zu beachten gibt, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Im Grunde sind bei der Wahl der richtigen Kleidung für die eigene Hochzeit der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist alles, was gefällt und Spaß macht. Es gibt hierfür keine allgemeinen Richtlinien bezüglich Farbwahl oder Wahl des Schnittes. Insgesamt sollte die Kleidung aber ein stimmiges, harmonisches Bild abgeben. Viele Paare entscheiden sich hierbei für eine dominante Farbe, die sich durch den ganzen Abend hindurchzieht.

Die Hauptdarsteller: Kleidung von Braut und Bräutigam

Der Braut selbst stehen bei der Wahl Ihres Outfits für den großen Tag alle Optionen offen. Es muss nicht einmal zwingend das wallende Kleid werden, viele Frauen heiraten auch im modischen Zweiteiler oder sogar im Hosenanzug. Häufig wird die Farbe Weiß präferiert, doch weiß ist nicht gleich weiß. Auch wenn es die Auswahl vielleicht nicht gerade einfacher macht, die Braut hat aber trotzdem die Wahl zwischen cremeweiß, reinem Weiß oder zum Beispiel elfenbeinfarben. Mittlerweile entscheiden sich auch immer mehr Frauen für ein buntes Hochzeitskleid.

Der Bräutigam hat die Wahl zwischen vielen verschiedenen Herrenanzügen. Viele Männer entscheiden sich für dieselbe Farbe des Brautkleides. Im Grunde sind der Fantasie hierbei aber auch keine Grenzen gesetzt. Egal ob gemustertes Sakko oder einfarbiges Sakko, die Auswahl ist schier grenzenlos. Der echte Klassiker sind allerdings Herrenanzüge in Schwarz. Der große Vorteil besteht darin, dass es sich hierbei um eine Anschaffung handelt, die man problemlos auch zu anderen Anlässen anziehen kann. Viele Bräutigame stimmen ihre Krawatte oder Fliege auch auf die Farbe des Brautkleides ab.

Dresscode der Brautjungfern

Die Brautjungfern erscheinen oftmals in einheitlicher Kleidung, sodass man sie von den restlichen geladenen Gästen auf den ersten Blick unterscheiden kann. Außerdem wirken die Hochzeitsfotos so stimmiger. Gerne wird für die Kleider der Brautjungfern eine Farbe gewählt. Viele Brautpaare entscheiden sich zum Beispiel auch für eine bestimmte Art von Kleid, das von allen Brautjungfern getragen wird. Da aber nicht jede Frau den gleichen Körperbau hat, genügt es einigen auch schon, wenn die Kleider der Brautjungfern in einer bestimmten Farbe gehalten sind. Bei der Farbwahl sollte man nach dem individuellen Geschmack gehen. Viele stimmen auch die Farbe der Tischdekoration auf die Farbe der Brautjungfern ab.

Brautkleider mit Korsage – das sind die Vor- & Nachteile

Für den besonderen Tag bieten Korsage-Brautkleider den Bräuten einen stilvollen und eleganten Look. Zukünftige Bräute werden feststellen, dass ein Korsett-Hochzeitskleid sehr attraktiv ist und in einer Vielzahl von Stilen erhältlich ist, sodass alle Augen auf sie gerichtet sein werden, wenn sie zum Altar schreiten. Auch wenn Sie Ihre Taille nicht trainieren, können Korsetts Ihrem Hochzeitsoutfit einen schönen Look verleihen. Schauen Sie sich diesen hervorragenden Leitfaden für Hochzeitskorsetts von Hochzeitsmode an, der Ihnen helfen wird, an Ihrem Hochzeitstag unwiderstehlich auszusehen.

Vorteile von Brautkleidern mit Korsage

– Einstellbarkeit

Hochzeitskleider mit Korsett sind im Rückenbereich meist mit Spitze versehen. Korsettrücken mit Spitze ermöglichen eine einfache Anpassung, um das Hochzeitskleid etwas kleiner oder größer zu machen und trotzdem gut zu passen. Dies ermöglicht eine nahtlose Änderung. Wenn Sie zwischen der Bestellung des Hochzeitskleides und dem Tag der Hochzeit mit einer Gewichtsveränderung rechnen, bietet Ihnen die Schnürung des Korsett-Oberteils einen gewissen Spielraum in diesem Bereich. Falls erforderlich, können zusätzliche Stoffbahnen am Korsettverschluss Ihres Brautkleides angebracht werden.

– Glatte Silhouette

Verabschieden Sie sich von unangenehmen Beulen. Wenn Sie das Korsett oben einschnüren, erhalten Sie ein Hochzeitskleid mit einer glatten Silhouette an allen Seiten. Achten Sie darauf, den Stoff zu glätten und beim Anziehen des Korsetts aufrecht zu stehen, um Ausbeulungen in der fertigen Silhouette zu vermeiden.

– Bessere Wartung

Ein Hochzeitskleid mit Korsett stützt Ihre Wirbelsäule, sodass Sie natürlich aufrecht stehen. Korsett-Hochzeitskleider bieten auch viel mehr Unterstützung für die Büste im Vergleich zu anderen Kleidern. Die Büste und die Spitzenbänder des Korsetts bieten genügend Halt, um Sie während Ihres Hochzeitstages an Ort und Stelle zu halten.#

Nachteile eines Hochzeitskleides mit Korsage

Die Korsage korrigiert die Form des Körpers, darf aber auf keinen Fall Unbehagen verursachen. Auch wenn ein geeignetes Korsett gewählt wird, das nicht zu eng ist, sollte es sich dehnen und dem Körper die Möglichkeit geben, sich an einen solch engen Rahmen zu gewöhnen. Hier erfahren Sie, wie Sie die richtige Korsage auswählen:

– Wenn die Korsage nicht in das Hochzeitskleid eingenäht ist, kann sie ihre Position verändern, was wiederum dazu führen kann, dass Sie während der Zeremonie in eine unangenehme Situation geraten.

– Für die Herstellung des Korsetts werden große oder kleine Stoffstücke verwendet. Es ist ratsam, die zweite Option zu wählen, da das Korsett dann besser sitzt.

– Wenn Sie ein individuelles Korsett bestellen, fragen Sie den Hersteller nach einem verdeckten Reißverschluss. Dadurch wird das Einsetzen und Entfernen des Korrekturelements erleichtert.

Wie sieht der optimale Zeitplan von Antrag bis zur Hochzeit aus?

Die Aufregung ist groß, wenn der geliebte Partner die Frage: „Willst du mich heiraten?“ mit „Ja“ beantwortet. Doch viele Paare müssen sogleich der Realität ins Auge blicken. Heiraten kann man nicht einfach so, es bedarf einer sorgfältigen und längeren Planung. Häufig wird dafür bereits ein Jahr vorher begonnen. Doch was muss man beachten? Wie ist der richtige Zeitplan? Wie lange habe ich Zeit?

Auf all diese Fragen finden sich in diesem Ratgeber hoffentlich die nötigen Antworten.

1. Zeit lassen!
Zuallererst sollte Ihnen erst einmal bewusst sein, dass es von der Trauung bis zur Hochzeit keine festgeschriebene Regelung gibt, wie lange Sie für die Vorbereitungen benötigen. Wie in vielen anderen Dingen im Leben gilt auch hier: Was gut werden soll, braucht seine Zeit. Ob Sie nun 1 Jahr, 1,5 Jahre oder aber auch 2 Jahre für die Planung benötigen, ist dabei völlig Ihnen und Ihren Wünschen überlassen.

2. Was für ein Budget habe ich?
Die wohl wichtigste Frage für Sie wird wohl zu Beginn die des Budgets sein. In Deutschland können Sie für eine Hochzeit mit einer Summe in der Höhe von 10.000-15.000 Euro rechnen. Mehr Kosten entstehen natürlich je nachdem, wie viele Gäste Sie einladen möchten oder bei welcher Lokalität gefeiert werden soll. Ist diese erste wichtige Frage abgehakt, kann weiterverfahren werden.

3. Rahmenbedingungen klären
Im nächsten Schritt sollten Sie klären, wie, wo und wann ihre Hochzeit stattfinden soll. Präferieren Sie eher eine kirchliche Zeremonie oder eine freie Trauung? Diese Frage sollten Sie sich zu Beginn stellen, denn davon hängt die weitere Planung ab. Ist das geklärt, kann sich um die Örtlichkeit gekümmert werden, wo genau geheiratet werden soll. Denn auch der Wunschort benötigt Zeit, sich auf ein so großes Event vorzubereiten. Generell gilt auch hier, dass Sie eher früh buchen sollten, um so unnötigen Stress zu vermeiden. Außerdem haben Sie so schon einen festen Tag bestimmt und die Planung kann weitergehen.

4. Gästeliste schreiben
Es ist wichtig, sich vorab schon einmal im Klaren zu sein, wie viele Personen Sie einladen möchten. Die Gäste früh genug einzuladen ist immer ein guter Schritt, damit diejenigen, die Sie unbedingt bei diesem großen Tag dabeihaben möchten, auch wirklich erscheinen können. Anschließend sollten Sie sich um die Auswahl des Essens, die Art und den Umfang der Dekoration Gedanken machen. So kann ihre Hochzeit zumindest in Ihrem Kopf schon die erste Form annehmen.

5. Die weiteren Schritte
Stehen diese Eckdaten fest und ist der Rest auch in trockenen Tüchern, sollten Sie mit den letzten Schritten beginnen. Nun sollte die Frage der Hochzeitsmoden, also das Kleid für die Frau und den Anzug für den Mann angegangen werden. Anschließend können die Kleinigkeiten geklärt werden: Fotograf buchen, Ehegelübde verfassen und die Hochzeitstorte in Auftrag geben. Das sind die letzten Schritte.

Den optimalen Zeitplan gibt es aber für eine Hochzeit nicht, er variiert stets nach den Geschmäckern und Wünschen der Verlobten. Generell gilt aber: Wer früh anfängt, spart sich viele Unannehmlichkeiten.

Die Accessoires der Braut

Gleich nach dem Hochzeitskleid kommt eine weitere reizvolle, aber auch schwierige Entscheidung auf die künftige Braut zu: die Auswahl der Accessoires zum Kleid. Die richtigen Extras runden das Outfit ab und tragen insbesondere zu seiner persönlichen Note bei. Die Braut sollte davor wissen, welcher Look und welche Traditionen ihr wichtig sind, um alles dementsprechend zusammenzustellen. Dafür ist es sinnvoll, sich vor dem Brautmoden-Shopping einen Überblick zu verschaffen.

Die Klassiker: Schleier, Brautschmuck und Bolero

Nicht jede Braut trägt Schleier, doch bevor er ganz abgetan wird, sollten seine zahlreichen Variationen in Betracht gezogen werden. Der herkömmliche Schleier wirkt sehr romantisch und traditionell, er kann als kleiner Kopfschmuck auf die Schultern reichend oder bis weit über den Rücken getragen werden. Der Schleier sollte dabei farblich mit dem Kleid abgestimmt sein, Muster und Stoff des Kleides können hier aufgegriffen werden. Außerdem sollte er mit der gewählten Frisur harmonieren, beispielsweise als Teil einer Hochsteckfrisur oder nur lose befestigt, wenn er im Laufe des Tages abgenommen wird. Wem diese Optionen immer noch ungeeignet erscheinen, kann sich von moderneren Varianten inspirieren lassen, wie Schleier mit eingearbeiteten Perlen oder bestickt mit bunten Blumen.

Der Brautschmuck verleiht der Trägerin den Glamour und die Eleganz für ihren großen Auftritt. Selbst ein günstiges Kleid wird mit dem entsprechenden Schmuck bedeutend aufgewertet. In den Schmuck zu investieren lohnt sich sogar doppelt, da dieser im Gegensatz zum Hochzeitskleid zu besonderen Anlässen erneut getragen werden kann. Kette und Ohrringe sind die wichtigsten Bestandteile des Brautschmucks. Sie sollten so mit Kleid und Frisur abgestimmt sein, dass sie einander nicht stören oder sich verdecken. Auch Diademe und Armbänder setzen wunderschöne Akzente. Daneben sollte der Kopfschmuck nicht vergessen werden, der meist in die Frisur eingearbeitet wird. Die Braut kann hier aus einer großen Palette an verzierten Spangen, Haarreifen und Kettchen wählen. Sehr geschmackvoll wirken echte Blumen im Haar, passend zum Brautstrauß und der Ansteckblume am Revers des Bräutigams.

Wichtig für jedes Brautoutfit ist außerdem etwas zum Überziehen. Sei es, weil das Wetter umschlägt oder die Kirche kälter als erwartet ist. Der gängige weiße Bolero kann auch durch eine Stola oder an kalten Tagen durch einen Mantel ersetzt werden. In moderneren Versionen ergeben Jeans- oder Lederjacken ganz eigene, legere Kombinationen. Wenn nur die Schultern und Arme bedeckt werden sollen, sind abnehmbare Ärmel eine geschickte Variante. Diese gibt es in verschiedensten Längen, Farben und Materialien.

Weitere schöne Accessoire-Ideen

Es gibt noch viel mehr Details, die zu einem gelungenen Hochzeitsoutfit beitragen können. Dazu gehört die Brauttasche, in der Notfallutensilien wie Sicherheitsnadel, Taschentuch oder Mascara immer dabei sind. Häufig werden auch verzierte Gürtel oder Schärpen getragen, um das Kleid in die gewünschte Form zu bringen. Manche Braut trägt sogar Handschuhe, die sehr edel aussehen und dem Look ein Vintage-Flair verleihen. Immer wieder neue Ideen kommen von aktuellen Hochzeitstrends wie dem Boho-Style. Blumenkränze, ein stilvoller Hut oder ein dezentes Fußkettchen bieten weitere Möglichkeiten, den eigenen Hochzeitslook individuell und authentisch zu gestalten.

Woher kommt der Boho Brautmoden-Stil

Ihnen steht der Sinn nach kreativen Brautmoden, die das gewisse Etwas haben? Na dann, herzlichen Glückwunsch! – denn diese setzen ja eine Hochzeit voraus, oder? – Sollte dem so sein, hätten wir vielleicht etwas für Sie…

Eventuell träumen Sie ja sogar schon davon, eine Hochzeit im Boho Brautmoden-Stil zu feiern? Umso besser! Aber was macht ihn eigentlich so interessant und unverwechselbar, den Boho-Stil? – begeben wir uns auf Spurensuche!

Der Boho-Stil – andersartig, einzigartig!Dieser Stil steht für das Besondere und schlägt heute eine Brücke zwischen aktuellem Trend und dem 60er-Jahre-Lebensgefühl. Dabei setzt er nicht auf eine billige Kopie des Vergangenen, sondern kommt ganz französischer Bohéme entsprechend frei und rebellisch daher.

Beim Boho-Stil steht die lässige Lebensart genauso im Fokus wie eine verführerische Schnittführung – Akzente, die mit einem unvergleichlichen Charme betören und auch in der Brautmode ihren Platz gefunden haben. Ein Boho-Brautkleid verzaubert auf eine einzigartige Weise, die nicht nur einen Hauch von Sommer und Freiheit verspricht – nein, dieser besondere Stil liegt im Hochzeitstrend, er versteht sich vielleicht sogar als heutige Reminiszenz an die Hippie-Ära!

Der moderne Hippie-Traum – an weißen mit kristallklarem Wasser wird er auch heute noch geträumt!

Freiheit und Liebe gleichermaßen werden lebendig, wenn das Boho-Brautkleid seinen großen Auftritt hat. Lang, fließend und mit feinsten Stickereien versehen, steht es für ein ganzes Lebensgefühl, das auch heute noch Präsenz zeigt. Wo sind sie, die Blumenmädchen und langen Walle-Walle-Mähnen, die dem Ganzen noch die Krone aufsetzen? Man fühlt sich dem damaligen Musical „Hair“ ganz nahe, denn es wird nicht nur wild-romantisch, sondern auch cool, wenn der Boho-Stil Einzug hält – und so manche Braut ist ihm bereits verfallen…

Sie mögen den lässigen Chic? Ihr Hochzeitstraum soll nicht so schick und prinzessinnenhaft ausfallen? Dann ist ein charmantes Hochzeitskleid im Boho-Stil genau das richtige für Sie!

Geben Sie der Bohéme und dem Boho Brautmoden-Stil eine Chance…

„Bohéme“ – dieses schöne französische Wort definiert den Ursprung von Boho. Dabei steht ein ganzer Lebensstil im Fokus, der von der Abgrenzung zu allem Konventionellen geprägt ist. Der Boho-Chic symbolisiert dieses Statement auf einzigartige Weise und ist dabei auch heute noch prägend!

Frei sein und das Leben in all seinen Nuancen auskosten – dieses Motto steht für den Boho-Stil. Wenn sich dann noch eine Prise Romantik, Sanftheit und Zärtlichkeit dazugesellt, umso besser! Ein Boho-Brautkleid verkörpert auf die schönste Weise freie Lebensart – hier treffen Charakter und das gewisse Etwas stimmig aufeinander. Die Trägerin eines solchen Kleides weiß aber nicht nur um die schöne Botschaft, sondern schätzt auch die Andersartigkeit ihres Outfits…

Ein Traum aus weißer oder cremefarbener Spitze, gepaart mit fließenden Stoffen, sensationellen Stickereien und einer floralen Ornamentik, trifft häufig auf uneingeschränkte Bewegungs“freiheit“. Freiheit – da ist es wieder, dieses Wort, das sich durch den Boho-Stil wie ein roter Faden zieht – und auch vor Schnitt & Länge eines Hochzeitskleides nicht haltmacht. Bodenlang kreiert, abwärts von Brust oder Taille leicht ausgestellt, zeugen nicht zuletzt auch die sehr weiten Ärmel vom unbändigen Freiheitsdrang.

Sie sind dem Boho Brautmoden-Stil bereits verfallen? Gut so! – denn damit liegen Sie voll im Trend und leben Einzigartigkeit – Viel Spaß beim Fest der lebensfrohen Liebe!

Wie finde ich meinen Brautmoden-Stil

Bei der Wahl des Brautkleides spielen Faktoren wie Form, Länge, Schnitt und Farbton eine große Rolle. Mittlerweile gibt es unzählige Kleider und eine große Auswahl an Hochzeitsmode am Markt, was die Wahl für die angehende Braut nicht wirklich einfacher macht. Allerdings haben wir für Sie einen Guide vorbereitet, welcher es leicht macht, das passende Brautkleid zu finden. Den jeder Körper ist anders und auf seine Art und Weise schön. Und gleich funktioniert es auch mit den Brautkleidern.

Schnitte von Brautkleidern

Das Meerjungfrauenkleid

Diese Art von Kleid liegt bis zu den Knien eng am Körper an. Auf der Höhe der Knie wird der Rock ausladend und breitet sich aus. Besonders Frauen mit Kurven steht dieser Stil besonders gut. Da es sich um ein sehr figurbetontes Kleid handelt, ist es schwer, sogenannte Problemzonen zu verstecken. Besonders Frauen mit dem Figurtyp Sanduhr oder Birne, aber auch zierliche, schmale Personen finden daran Gefallen.

Die A-Linie

Kleider mit A Linie besitzen ein eng anliegendes Oberteil und werden von einem weit auslaufendem Rock abgerundet. Das Oberteil ist dabei figurbetont und erlaubt es auch, ein wenig Dekolleté zu zeigen. Sie wirken in einem A-Linien-Kleid in der Regel schlanker und größer, aufgrund dessen handelt es sich hierbei um einen der beliebtesten Brautkleidstile.

Die Empire – Linie

Kleider, die der Empire – Linie nachempfunden wurden, besitzen eine hoch angesetzte Taillennaht, welche direkt unter der Brust liegt. Der Rock fällt locker und besitzt wenig Volumen. Besonders betont wird dabei das Dekolleté, die Taille wird optisch verlängert, wodurch die Trägerin insgesamt größer wirkt. Auch Problemzonen können mithilfe dieses Schnitts gekonnt kaschiert werden. In letzter Zeit hat der sogenannte Boho- Look ohnehin einen großen Aufschwung erlebt.

Das Prinzessinnenkleid (Duchesse – Kleid)

Charakteristisch für das Prinzessinnenkleid ist die eng anliegende Corsage sowie der weit ausgestellte Rock. Inspiriert wurde dieser Look durch die Barrock – Zeit, in welcher solche Kleider gang und gäbe waren. Mit einem Reifenrock, welcher unter dem Rock getragen wird, wirkt das Gesamtbild noch pompöser. Abgerundet wird der Look durch feine Stickereien, Rüschen oder Perlen.

Die Farbe des Brautkleides

Wenn man sich für eine bestimmte Form des Hochzeitskleides entscheiden hat, kann man sich anschließend der Farbwahl widmen. Es gibt unzählige Weißtöne und jedes Weiß hat seine Besonderheit. An dieser Stelle kommt es stark auf den individuellen Geschmack der Braut an und nicht zuletzt auch darauf, welcher Farbton ihr am besten steht. Um dies herauszufinden, lohnt es sich, beim Ausstatter von Brautmode vorbeizuschauen und sich durch die vielen schönen Kleider durchzuprobieren. Nur wenn man den direkten Vergleich hat, kann man eine aussagekräftige Wahl über die passende Farbe treffen.

Piercingschmuck passend zum Tragen bei einer Hochzeit

Zu den absoluten Highlights im gemeinsamen Leben eines Paares zählt natürlich die feierliche Hochzeit.
Zur akribischen Organisation des Festes kommt natürlich noch die Frage nach dem Outfit hinzu.
Dabei trachten Sie freilich danach, dass alles auch im Detail stimmig ist.

Die Frage, „ob Piercingschmuck überhaupt passend zum Tragen bei einer Hochzeit ist“, ist eigentlich recht einfach beantwortet. Und zwar grundsätzlich mit „Ja“.

Worauf sollten Sie dennoch achten?

Vor allem sollte der Schmuck beim Piercing kaufen so gewählt werden, dass dieser mit Ihrem Hochzeitskleid bzw. Haarschmuck optisch harmoniert.
Idealerweise ist das Gesamtpaket (dies betrifft auch das Make-up) mit sich im Einklang.
Zudem sollte es eher dezent wirken. Das Piercing sollte dabei keinesfalls so opulent wirken, dass es von Ihrem Hochzeitskleid als „Haupt-Act“ ablenkt.

Neben der klassischen Art von Piercing, d. h. mit zartem Gewindestab und Gegenstück, gibt es auch eine extravagante – und dennoch sehr schicke – Variante. Wenn Sie diese vorziehen, versuchen Sie sich mit einem sogenannten Dermal-Piercing. Hierbei ist lediglich der Schmuckstein (oder das entsprechende Symbol) zu sehen, der Rest liegt unter der Haut verborgen.
Dies ist bereits als Verlobungssymbol eine gerne gewählte Option, wodurch der „Dermal Anchor“ somit verstärkt im Trend liegt.

Für die Trauung gilt es dann, den Piercing Schmuck – egal in welcher Ausführung – mit dem Trauring optisch abzustimmen.
Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass gerade goldene Piercing Elemente nicht immer mit einem weißen Brautkleid harmonieren.
Die Möglichkeiten sind dennoch breit gefächert. So können Sie in einer bestimmten Gesichtspartie eine „Kleinigkeit“ anbringen, oder Ihr Dekolletee ausschmücken. Gerade im Halsbereich bietet sich die Option eines Dermal Piercings sehr schick an. Dabei lässt sich beispielsweise ein kleines Ornament platzieren. Dies sitzt somit exakt zwischen den beiden „Hauptattraktionen“, dem Gesicht und dem Brautkleid. Ergänzend dazu eignen sich die passenden Ohrstecker perfekt.
Ebenso zauberhaft macht sich der eine oder andere Dermal Anchor oberhalb der Wangenknochen, was somit das Make-up unterstützt.

Natürlich können Sie Ihrem Haarschmuck- bzw. Gesteck mit einem zusätzlichen Haar Piercing ein besonderes, optisches „Upgrade“ verleihen.
Als besonderer Blickfang gilt ein Bauchnabel Piercing. Dies kommt natürlich nur dann zur Geltung, wenn das Brautkleid eine entsprechende Öffnung im Nabelbereich vorsieht. Gerade ein, daran baumelnder Kristall wirkt hierbei als exklusiver „Eyecatcher“.

Grundsätzlich sollten Sie jedoch – je nach Vielfalt Ihrer Piercings – nicht mehr allzu viel sonstigen Schmuck anlegen, um nicht zu überladen zu wirken. Ein professioneller bzw. geübter Fotograf weiß in der Regel, auch die kleinen Details bildlich mit in Szene zu setzen.

Um bezüglich passender Piercings in deren Art und Platzierung eventuelle Ratschläge einzuholen, können Sie dies auf speziellen Online Seiten unterstützend vornehmen.

Mit dem richtigen, bezaubernden Look ist somit schon ein wichtiger Betrag zum Gelingen der Hochzeit und einer würdigen Zeremonie geliefert.